Literatur der letzten Zeit

Hier sollen ein paar Zitate und Eindrücke der Literatur festgehalten werden, die ich in letzter Zeit, als ich noch ein bisschen mehr davon hatte, gelesen habe. Es waren fast nur englische Romane aus dem 19. Jahrhundert, einzige Ausnahme ein Werk von Albert Camus, aber davon vielleicht in einem anderen Beitrag.

Als erstes will ich Charlotte Bronte’s Roman „Jane Eyre“ erwähnen. Da hat mich beeindruckt, dass sie den inneren Wandel von Jane so beeindruckend detailliert in Gedanken darstellt:

Ere long, I had reason to congratulate myself on the course of wholesome discipline to which I had thus forced my feelings to submit: thanks to it, I was able to meet subsequent occurrences with a decent calm; which, had they found me unprepared, I should probably have been unequal to maintain, even externally.

Und ich finde es sowieso immer sehr schön, wenn Zitate aus der Bibel verwendet und eingebaut werden, so wie hier (ich glaub aus Psalm 46,1):

…for a sanctum it was now become to me, – ‚a very pleasant refuge in time of trouble‘.

Das nächste Buch, was ich sehr gut fand, war „Mrs. Dalloway“ von Virginia Woolf. Ich hätte es eigentlich in einem Zug durchlesen wollen, das ging leider nicht. Hier konnte ich mich wieder gut hineinsteigern in die tiefen und verstrickten Gedankengänge, die die Personen so durchmachen:

He hadn’t blamed her for minding the fact, since in those days a girl brought up as she was knew nothing, but it was her manner that annoyed him; timid; hard; arrogant; prudish. „The death of the soul“. He had said that instinctively, ticketing the moment as he used to do – the death of her soul.

Ein wiederkehrendes Thema, wie ich fand, war die Hitze der Sonne, die an bestimmten Stellen auftauchte. Das hatte beim Lesen dann durchaus in den Kontext gepasst, da es damals echt noch heiß war.

Fear no more the heat of the sun.

Ein Roman von Jane Austen „Emma“ war auch dran. Ganz okay. Und dann bin ich schon seit längerem von einer Dichterin begeistert, die folgendes schrieb:

IF I can stop one heart from breaking, 
I shall not live in vain; 
If I can ease one life the aching, 
Or cool one pain, 
Or help one fainting robin
Unto his nest again, 
I shall not live in vain.

Emily Dickinson. Sie spricht mir damit aus der Seele.

Was könnte ich denn als nächstes lesen? Ich bin für jede Inspiration offen.

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