Zeit und Schuhe

Der Titel des Blogs bewährt sich. Welch ein Wandel in letzter Zeit. Und wie schnell selbige vergeht. Wann war der letzte Eintrag? idk. Unwichtig. Konnte ich Fortschritt verzeichnen? Aber ja. Und wie. Ich für meinen Teil habe der Erhaltung meiner Art Genüge getan. Nüchtern wie es in so einem Satz klingt, ist die Sache natürlich nicht. Aber ich hatte auch nie vor, in diesen Blog allzuviel Emotionalität hineinfließen zu lassen. Von daher muss der Satz reichen. Warum nur so kurz? Ich hab keine Zeit zur Ausschweifung auf intellektueller Ebene.

Und ich hab keine Schuhe, konnte ich letztens feststellen, zumindest keine, die nicht auf die eine oder andere Art und Weise demoliert wären. Wer würde jetzt nicht mit den Schultern zucken und denken, dann kauf halt welche. Ha! Wenn das so einfach wäre.

Ich lebe auf dem Dorf. Wo, bitteschön, ist hier ein Schuhladen, der Schuhe hat, die ich auch nur länger als eine Sekunde zu kaufen in Erwägung ziehen würde? Dann in die Stadt zum Einkaufen. Ja? Leider unmöglich mit einem 5 Wochen alten Menschlein, das durchaus alle 2 h Hunger hat. Also im Internet bestellen. Seufz. Nichts ist so unbefriedigend, wie Schuhe im Internet bestellen, wenn man keine Lust hat, das Spiel „Bestellen & Zurücksenden“ mehrere Male durchzuführen.

So bleib ich also erstmal ohne Schuhe (mit der Hoffnung, dass bald Schnee fällt und ich die Winterschuhe anziehen kann) und ohne Zeit (seit der Entbindung vermisse ich übrigens meinen Terminkalender, was ich durchaus als dezenten Hinweis von oben deute, die Tage gelassen anzugehen).

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