8 Monate

Jetzt bist du schon 8 Monate, mein Schatz. So eine rasante Entwicklung ist das in der Tat. Nach der Geburt noch so klein, verknittert und schwach, bist du jetzt eine richtige Persönlichkeit, die enorm viel einfordert und sich auch gern mal vor Ärger beschwert, wenn ihr etwas nicht passt. Du hast aber auch jede Menge Spaß, am liebsten beim Herumalbern mit mir oder Papa und liebst nichts so sehr  wie Bewegung. Egal wie schlecht du drauf bist, sobald du auf dem Schoß mit Händen abgestützt stehst, fängst du an zu hopsen und wieviel Freude du dann plötzlich hast. Bei deinem „Lieblingslied“ (sage ich), hopst du perfekt im Takt. Gerne bist du auch auf meinem Arm, wenn ich zur Musik tanze.
Überhaupt ist nichts schöner für dich als getragen zu werden. Es gab Phasen diesen Monat, da wolltest du unter keinen Umständen auf dem Boden oder im Laufgitter liegen. Weder auf dem Rücken, schwupp sofort drehst du dich auf den Bauch, noch dort, sofort fingst du an zu meckern und wolltest hochgenommen werden. Etwas sehen, bewegt werden, schon war es okay. Leider machte meine Armkraft und der Rücken nicht immer so mit. Und auch allzu fit, dich in jeder Minute, in der du wach warst, zu tragen, bin ich selten. Denn auch nachts forderst du jede Menge, Milch, Nähe, Zuneigung, Beruhigung. Zur Zeit wieder so alle 1,5 bis 2h. Es gab auch schon bessere Nächte mit bis zu 5h Schlaf am Stück,  es gab auch schon schlechtere. Ich bin also voller Hoffnung wie das weitergeht und sehe es ansonst gelassen, denn es ist enorm, an was man sich in 8 Monaten nicht alles gewöhnt.
Ein beeindruckendes Kind bist du. Du widerlegst so manchen schlauen Rat. Weder schläfst du besser, wenn du abends Brei isst, noch schläfst du durch, wenn du gelernt hast, allein einzuschlafen. Du hast dein eigenes Tempo und bekommst die Zeit, die du brauchst.
Genau so wie es mit dem Krabbeln oder Sitzen wird. Den Windelpops kannst du wunderbar in die Höhe recken, wenn du auf dem Bauch liegst, nur nimmst du zum Abstützen nicht die Hände,  sondern den Kopf, wodurch du nicht allzu weit kommst. Allerdings kreiselst du dich um deine eigene Achse um an Spielsachen, deine Socken oder Wickelutensilien zu gelangen.  Angst hast du fast überhaupt nicht, weder vor lauten Menschen, Traktoren, dem Staubsauger (den hast du mittlerweile ins Herz geschlossen,  so wie du quietscht, wenn ich staubsauge) oder auf dem Arm fremder Menschen. Hauptsache Papa oder ich sind zu sehen. Auf dem Arm von einem von uns beiden, fängst du schnell an Leute anzulachen, wenn sie Grimassen schneiden.
Seit einer Weile übst du schon die Lautfolgen wawa, mama, baba, wohl noch nicht bewusst. Du kannst flüstern, aber auch richtig schön laut kreischen oder lachen, was sowieso das Bezauberndste ist, was ich je gesehen habe.
Seit zwei Tagen bist du fast wieder ein Sonnenscheinkind, schläfst tagsüber auch mal ohne Hilfe länger und kannst dich besser selbst beschäftigen. Das liegt wohl an dem unteren Schneidezahn, der vor zwei Tagen morgens zu fühlen war. Der andere ist dabei, durch das Zahnfleisch zu kommen, wie man deutlich sehen kann. Die langersehnten Biester, nun machen diese dir zumindest keine Probleme mehr.
Du bist so wunderbar, meine Kleine. Ich freue mich so auf deine weitere Entwicklung.

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