Vertauschte Rollen

Das Krawallbaby und ich fallen aus der Rolle. Es ist Zeit für den Mittagsschlaf des Babys, während die Mama frisch den Hausputz angehen will. In der Realität liege ich mehr eingeschlafen als lebendig auf dem Bett des Babys, während dieses über mich drüber klettert und dabei jauchzt und quietscht.
Die Gründe dafür liegen in der vorhergehenden Nacht, in der das Krümel mich kaum schlafen ließ. Wohl wieder so eine Phase, eine Phase, eine Phase (*echo*). Das habe ich schon ergoogelt. Es ist wohl auch normal, dass Babys mit 9 Monaten, wenn sie wie wild herumrobben und anfangen sich hochzuziehen zum Stehen, dies in der Nacht auch üben/verarbeiten. So wandert das Krawallbaby von einer auf die andere Seite seiner Schlafstätte, vom Rücken auf den Bauch usw. Daneben zu schlafen? Unmöglich. Unbemerkt das Zimmer verlassen? Baby erwacht sofort. Argh.

Und so atme ich ein und aus, denke an die Zeiten in denen ich schlafen konnte, wann, wo und wie lang ich wollte und werde auch diesen Tag überstehen. Ich schaue das Baby an und freue mich mit, wenn es sich freut.

Wie macht ihr das? Irgendwelche Strategien alle diese Phasen auszuhalten?

P.S. Da das Baby dann wirklich müde war, aber im Bett nicht einschlafen konnte, bin ich mit der Kutsche* nach draußen in die Felder gefahren, wo der Schlaf umgehend und friedlich das Baby umarmte. Es war warm, der Raps steht in voller Blüte und ich legte mich neben die Kutsche an den Feldrand und schloss die Augen. Deshalb mag ich das Dorf.

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*Kinderwagen heißt hier Kutsche

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