Eimer in blau

Huch.

Dinge gehen zu Ende. Zum Beispiel letztes Jahr (2015, man erinnere sich). Schneller als gedacht, betrachte ich die Tatsache, dass ich vor fast 7 Monaten zum letzten Mal die Muße hatte, einen Artikel zu verfassen. In der Zwischenzeit geschah die Eingewöhnung des Kindes in den Kindergarten mit jeder Menge Krankheitsphasen, die in der Bronchitis kurz vor Weihnachten gipfelten und die Erkenntnis, dass da wohl eine Fructose-Unverträglichkeit beim Kind besteht (mittlerweile kommen wir gut klar mit der Ernährung). Das neue Jahr kann diesbezüglich nur besser werden.

Eimer in blau

Eimer in blau

Ein Ende haben auch andere Dinge. Eimer zum Beispiel. Diese sind irgendwann abgenutzt und bekommen Risse, wodurch sie unbrauchbar werden. Im Alter von 3 oder 4 Jahren habe ich an Weihnachten einen kleinen blauen Eimer geschenkt bekommen (ich dachte es gäbe ein Photo, ist aber leider unauffindbar). Seitdem begleitet mich dieser Eimer durch die Schulzeit, das Studium und die letzten Arbeitsjahre bis jetzt. Und nun muss ich Abschied nehmen, weil er eben kaputt ist. Mit dieser Möglichkeit hatte ich gar nicht gerechnet, da ich so an den Eimer gewöhnt war. Seltsam, wie man so an Dingen hängen kann.

Passt andererseits zu einem meiner Vorsätze für 2016. Daran, kontinuierlich Dinge zu entsorgen und nichts Neues dafür zu kaufen. Minimalistisch wird es bei mir nie zugehen, dafür bin ich zu sehr Kind meiner Eltern und horte/sammel zu gerne. Aber die Richtung soll stimmen. Ähnlich hier.

Ich wünsch mir dadurch befreiter, unbelasteter und offener leben zu können. Und während das Kind mir aus Knetmasse ein Essensmenü nach dem anderen herstellt, freue ich mich auf weitere schöne Momente im neuen Jahr.

Eure Vorsätze?

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